01
Shiller CAPE: Der langsamste Marktindikator — und der wichtigste
CAPE ist kein Timing-Signal. Es zeigt wo der Markt historisch steht — und das ist präziser als jede Kurzzeitprognose.
02
CRV: Die einzige Zahl die Verdiq nicht ignorieren kann
Das Chance-Risiko-Verhältnis ist nicht Verdiq's Empfehlung. Es ist Verdiq's Veto.
03
Marktregime: Warum Verdiq im gleichen Markt unterschiedliche Regeln hat
Ein gutes Unternehmen verdient bei CAPE 12 eine andere Antwort als bei CAPE 42 — und Verdiq weiß den Unterschied.
04
Drei Verhaltensfehler die langfristigen Anlageerfolg systematisch zerstören
Aktive Fonds scheitern nicht an Daten. Sie scheitern an fest verdrahteten kognitiven Mustern — und die kann man nicht wegtrainieren.
05
Sentiment als Kontext: Warum bearisches Sentiment eine Kaufgelegenheit sein kann
Sentiment zeigt nicht ob eine Aktie steigt oder fällt. Es zeigt wo auf der Hype-Kurve sie gerade steht — und das ist ein anderes Signal.
06
Marktkapitalisierung: Warum Verdiq kleine Unternehmen ignoriert
Marktkapitalisierung ist kein Qualitätsmerkmal — aber eine Mindestanforderung. Darunter ändert sich alles: Liquidität, Datenlage, institutionelles Interesse.
07
EV/EBITDA: Die Kennzahl die Schulden nicht ignoriert
Das KGV ist populär. EV/EBITDA ist ehrlicher — weil es zeigt was ein Käufer tatsächlich bezahlt, Schulden inklusive.
08
Umsatzwachstum: Der Filter der Zombies aussortiert
Wachstum ist kein Nice-to-have. Es ist die Mindestanforderung an ein Unternehmen das langfristig relevant bleibt — mit einer wichtigen Ausnahme.
09
Momentum: Wenn der Kurs mehr weiß als der Analyst
Kursmomentum klingt nach Chartanalyse. Es ist Informationsverarbeitung — und einer der wenigen Faktoren der akademisch konsistent über Märkte und Jahrzehnte dokumentiert ist.
10
PEG-Ratio: Wachstum zum fairen Preis
Das KGV bestraft Wachstumsunternehmen systematisch. Der PEG löst das Problem — indem er Bewertung und Wachstum zusammenbringt.
11
Bruttomarge und Nettomarge: Was ein Unternehmen wirklich verdient
Umsatz ist Eitelkeit, Gewinn ist Vernunft — aber welcher Gewinn? Brutto- und Nettomarge messen zwei verschiedene Dinge. Beide sind relevant, aber aus verschiedenen Gründen.
12
Operating Leverage: Wenn Wachstum effizienter wird
Wenn der Gewinn schneller wächst als der Umsatz, passiert etwas Seltenes: Das Unternehmen wird mit seiner eigenen Größe besser. Das ist Operating Leverage — und es ist ein starkes Signal.
13
Free Cash Flow: Das Geld das wirklich übrig bleibt
Gewinn ist eine buchhalterische Größe. Free Cash Flow ist Realität — das Geld das ein Unternehmen tatsächlich einnimmt, nach allem was es ausgeben musste.
14
Verschuldung: Wann Fremdkapital ein Risiko ist — und wann nicht
Schulden sind kein Fehler. Sie sind ein Werkzeug. Aber in einem teuren Markt mit hohen Zinsen wird das Werkzeug schnell zur Last.
15
Insider Ownership: Wenn das Management eigenes Kapital einsetzt
Das stärkste Alignment-Signal das kein Analyst berechnet: Wie viel des eigenen Vermögens hat das Management im eigenen Unternehmen?
16
52-Wochen-Range: Wo steht der Kurs im Jahresverlauf?
Das 52-Wochen-Hoch und -Tief sind keine Chartanalyse. Sie sind ein Näherungswert für Bewertungsextreme — und ein direktes Proxy für das Chance-Risiko-Verhältnis.
17
ROE: Wie effizient ein Unternehmen mit dem Kapital seiner Aktionäre wirtschaftet
Der Return on Equity ist die Antwort auf eine einfache Frage: Wie viel Gewinn erzielt ein Unternehmen aus jedem Euro den seine Aktionäre eingebracht haben?
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Das Verdiq-Universum: 415 von 1.320 — und warum das reicht
Der MSCI World hat 1.320 Unternehmen. Verdiq bewertet 415 davon. Das klingt nach einem Drittel — ist aber fast der gesamte wirtschaftliche Kern des Index.
19
Das Verdiq-Portfolio: Positionen, Renditeerwartung und Marktregime
Verdiq hält nie mehr als 10 Positionen — und im teuren Markt oft deutlich weniger. Wie viele Positionen wann, welche Rendite pro Titel erwartet wird, und warum der MSCI World die Messlatte ist.
20
Das Regelwerk im Einsatz: Drei Szenarien
Kurs minus 10%, trotzdem halten. Kurs plus 13%, trotzdem verkaufen. Warum das Regelwerk nicht auf den Kurs schaut.
21
Das Tournament: Wie ein neuer Titel eine bestehende Position herausfordert
Wenn das Depot voll ist, kauft Verdiq nicht einfach. Es lässt den Kandidaten antreten — gegen den schwächsten Titel im Portfolio. Kein Duell, kein Swap.
22
Sektordiversifikation: Warum kein Sektor mehr als 40 Prozent belegen darf
Verdiq begrenzt jeden Sektor auf 40 Prozent des Portfoliowerts — unabhängig davon wie überzeugend der nächste Kandidat ist. Ein Sektor der diesen Schwellenwert erreicht hat, bekommt keinen weiteren Titel.
23
CAPE und Fear & Greed: Der Tanz in Phasenversatz
Zwei Indikatoren, zwei Geschwindigkeiten — und eine systematische Verschiebung. Wenn CAPE hoch und Sentiment kippt, zeigt das wo im Zyklus der Markt steht.