Öffentliches Experiment · Läuft seit Mai 2026

Jede Woche entscheidet
Verdiq. Nicht der Mensch.

Kann KI langfristig den Index schlagen?

Aktiv gemanagte Fonds scheitern nicht an Daten — sie scheitern am Menschen. Im Zeitalter der künstlichen Intelligenz stellt sich die naheliegende Frage: Kann ein regelbasierter KI-Prozess langfristig bessere Anlageentscheidungen treffen als ein Mensch? Verdiq ist das Experiment.

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Start: 10.000€
Shiller CAPE
Marktregime
Nächster Run
So
Wöchentlich · 18:00 Uhr

Live-Daten · Musterdepot ist virtuell · Kein echtes Geld · Experiment seit Mai 2026


Studien sind eindeutig. Aktiv gemanagte Fonds erzielen langfristig keine Überrendite.

Das ist kein Einzelfall. Das ist der Normalfall.

Woran liegt das? Nicht an fehlenden Daten. Nicht an fehlendem Kapital. Das zentrale Problem ist der Mensch selbst.

Drei Verhaltensmuster stehen langfristigem Anlageerfolg systematisch im Weg:

85%
aller aktiven Fonds underperformen über 10 Jahre ihren Vergleichsindex — nach Kosten.
SPIVA Europe Scorecard · S&P Dow Jones Indices
Bias 01

Verlustaversion

Verlierer werden zu lange gehalten. Der Schmerz eines Verlustes wiegt psychologisch doppelt so schwer wie die Freude über einen gleichhohen Gewinn.

Bias 02

Recency Bias

Die letzte Woche bestimmt die nächste Entscheidung. Jüngste Ereignisse werden übergewichtet, langfristige Trends ignoriert.

Bias 03

Herdenverhalten

Alle kaufen, also kaufe ich auch. Soziale Signale überschreiben rationale Analyse — besonders in Phasen extremer Marktbewegungen.

Diese Muster sind keine Charakterschwächen. Sie sind Evolution. Unser Gehirn wurde für kurzfristiges Überleben optimiert — nicht für 10-Jahres-Renditen.

Was passiert, wenn der Risikofaktor Mensch vom Entscheidungsprozess ausgenommen wird — und ein regelbasierter KI-Prozess diesen übernimmt? Verdiq ist das Experiment.

Jeden Sonntag. Automatisch. Derselbe Prozess.

Verdiq bewertet jede Woche über 400 der rund 1.320 MSCI World Unternehmen — die wirtschaftlich bedeutendsten Large-Caps aus 23 Industrieländern. Diese 400 decken rund 90% der gesamten Marktkapitalisierung des Index ab. Ein quantitatives Screening filtert, welche Kandidaten überhaupt als Investment in Frage kommen.

Die qualifizierten Kandidaten durchlaufen eine strukturierte Debatte — mit drei unabhängigen KI-Modellen von drei verschiedenen Anbietern.

01

Quantitatives Screening

400 der 1.320 MSCI World Unternehmen werden regelbasiert gescreent — 90% der Indexmarktkapitalisierung. Scoring-Modell und CAPE-Regime bestimmen die Kandidatenliste. Kein Bauchgefühl.

02

Sentiment Context

Grok, NewsAPI und Google Trends zeigen wo auf der Hype-Kurve eine Aktie steht — noch unentdeckt, wachsendes Interesse oder breite Aufmerksamkeit. Bearisches Sentiment bei guten Kennzahlen ist kein Warnsignal.

03

Doppelte Debate

Jeder Kandidat wird in zwei Konfigurationen debattiert: einmal als Bull Case von Claude, einmal von GPT-4o — mit entgegengesetzten Rollen.

04

Meta-Urteil

Gemini 2.5 Pro vergleicht beide Debatten — einmal in Reihenfolge A→B, einmal B→A. Stimmen beide Urteile überein: robust. Widersprechen sie sich: MEIDEN. Uneinigkeit ist kein Kaufsignal.

Debate-Engine
Zwei Konfigurationen. Ein Richter.
Konfiguration A
Analyst Claude (Bull Case)
Skeptiker GPT-4o (Bear Case)
Konfiguration B
Analyst GPT-4o (Bull Case)
Skeptiker Claude (Bear Case)
Meta-Judge Gemini 2.5 Pro bewertet anonym — 2 Runden mit vertauschter Reihenfolge. LLMs bevorzugen das zuerst Präsentierte: dieser Positions-Bias wird so herausgerechnet. Stimmen die Runden nicht überein: MEIDEN.
Wie Verdiq im Detail entscheidet →

Harte Hürden. Keine Alibikäufe.

Verdiq zielt auf 15% p.a. Ein MSCI World ETF liefert das nicht — und soll es auch nicht. Er ist der Maßstab, nicht das Ziel. Wer ein konzentriertes Portfolio aus 5–10 Einzeltiteln hält, trägt mehr Risiko als der Indexinvestor. Dieses Risiko muss sich in der Rendite auszahlen — sonst ist das ETF die ehrlichere Wahl.

Damit das funktioniert, braucht jeder Kaufkandidat eine nachvollziehbare Renditeerwartung die deutlich über dem liegt was der Markt in der aktuellen Bewertungssituation ohnehin liefern würde. Diese Erwartung wird aus der Debate herausgearbeitet — nicht geschätzt, sondern begründet.

Die Hürden sind bewusst hoch gesetzt. Im teuren Markt findet Verdiq oft nichts das sie überspringt. Dann wird nicht gekauft — nicht weil das System versagt, sondern weil es funktioniert. Einen Titel zu kaufen nur um investiert zu sein ist kein Investieren. Es ist Kapitalverschwendung mit gutem Gewissen.

Jede Position die die Erwartung verfehlt, bekommt einen eigenen Artikel — mit Begründung, nicht mit Entschuldigung. → Lessons Learned

Marktregime — Positionen, CRV & Renditeerwartung
Regime Pos. min. CRV Renditeerwartung 12M
Verdiq MSCI World
Crash
CAPE < 15
7–10 1.2 25% 10–15%
Normal
CAPE 20–27
5–7 1.5 18% 4–7%
Teuer
CAPE 27–35
4–6 2.0 15% 2–4%
Extrem teuer
CAPE > 35
3–5 2.5 12% 0–2%

MSCI World: historische 10-Jahres-Folgerenditen je CAPE-Niveau (Shiller). Verdiq-Mindestrendite gilt pro Kaufkandidat — Einzeltitel müssen den Index deutlich schlagen.

Portfolioziel
15% p.a.
Einzeltitel müssen mehr liefern
um Ausfälle zu puffern.
Wie das Portfolio aufgebaut wird →

Was das Modell diese Woche getan hat.

Weekly Report — 7. Juni 2026
Weekly Report — 31. Mai 2026
Verdiq v3.0 ist live — der erste Run ist Sonntag
Heute geht das System live. CAPE 42 — das härteste Regime das Verdiq kennt. Was das für den ersten automatischen Run am Sonntag bedeutet.
Weekly Report — 25. Mai 2026
CAPE 42.0 — Regime EXTREM_TEUER. 6 Debates, 1 KAUFEN-Verdict. Musterdepot kauft TCEHY.
Alle Verdicts →

Was Verdiq ist — und was nicht.

Ein öffentliches Experiment. Keine Dienstleistung. Kein Produkt. Alles was hier steht, ist dokumentiert — und bleibt es.

  • Performance Tracking: Verdiq vs. MSCI World — live, ab Tag eins. Kein Backtest.
  • Offenlegung aller Investmententscheidungen — einschließlich retrospektiver Analyse von Fehleinschätzungen.
  • Strukturierte Debatte von drei KI-Modellen dreier unabhängiger Anbieter — kein Model-Bias, kein Interessenkonflikt.
  • Vollständig transparent: jede Entscheidung ist nachvollziehbar dokumentiert.
  • Bedingungslos kostenfrei in der Experimentierphase.
  • Kein Anlageberater — alle Verdicts dienen ausschließlich der Dokumentation des Experiments, nicht der persönlichen Anlageberatung.
  • Keine Blackbox — der Entscheidungsprozess ist öffentlich. Nur die Prompt-Architektur bleibt intern.
Warum drei Anbieter?

Claude und GPT-4o debattieren. Gemini urteilt. Kein Modell bewertet sich selbst — der Richter kommt immer vom dritten Anbieter.

Das verhindert systematischen Model-Bias: Kein Anbieter kann seine eigene Perspektive als Maßstab setzen. Beide Debattierer kennen ihre Rolle nicht im Voraus — sie tauschen sie in Konfiguration A und B.

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